KFW - Förderung

Das Thema KFW-Förderung „Einbruchschutz“ ist aktuell stark in den Medien vertreten und dadurch in aller Munde. Bis zu 1.500 Euro staatliche Förderung gibt es. Da die Förderung jedoch in bestehende Programme eingebunden ist, bereitet die Interpretation durchaus Probleme. Aus diesem Grund haben wir für Sie alle relevanten Fakten aus den verschiedenen Merkblättern extrahiert und nur die für das Thema Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen/Alarmanlagen notiert.

Anforderungen an eine förderfähige Alarmanlage

Nicht alle Maßnahmen zur Gebäudesicherheit sind automatisch förderfähig. Sie müssen bestimmten Anforderungen entsprechen. Die Alarmanlage in Wohnung oder Haus beispielsweise muss mindestens die DIN EN 50 131, Grad 2 zum Einbruchschutz oder besser erfüllen und die Zwangsläufigkeit eingehalten ist (hierzu gehören z. B. Maßnahmen, die u.a. verhindern, dass der Betreiber/Nutzer bei scharfgeschalteter Anlage die überwachten Bereiche betreten kann sowie auch dass – soweit dies zur Vermeidung von Falschauslösungen erforderlich ist.

Alle ausgeführten Arbeiten müssen von einer Fachfirma umgesetzt werden. Hier will die KfW sichergehen, dass die Maßnahme am Ende auch ihr Ziel erfüllt. Bei selbst eingebauten Alarmanlagen besteht eine hohe Gefahr von Fehlfunktionen und Schwachstellen. Zuschüsse werden im Zusammenhang mit der Alarmanlage nur für Maßnahmen zum Einbruchschutz gegeben. Alarmanlagen warnen häufig auch vor Gefahren wie Brand, Gas und Wasser. Die Alarmanlage ist in diesem Fall trotzdem förderfähig. Dabei werden einfach die Kosten für den Einbruchschutz herausgerechnet und getrennt gefördert. Die restlichen Kosten beeinflussen die Förderung nicht negativ.